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Gutes Design besticht ddurch, dass der Grundgedanke so einfach ist, das man glaubt, darauf genauso gut selber hätte kommen könnnen.Mir ging es jedenfalls so mit dem KiddySitt von Minui, einem höchst simplen Kindersitz, der aus jedem normalen Stuhl einen Kindersitz macht. Wer sich mal im Babyladen unter all den Scheußlichkeiten von Plastik bis Odber-Öko-gelaugt- geölt-gewachst umgeschaut hat, wird meine Begeisterung teilen.
Wer nicht beim Hersteller für teuer Geld kaufen will, wendet sich vertrauensvoll an amazon und kauft dort beispielsweise den HandySitt in Buche schwarz
. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, kauft das Modell in Edelstahl gebürstet. Toll anzuschauen, funktioniert aber auch nicht anders.
Besonders attraktiv ist aktuell das Aktionspaket Kindersitz + Kissen + Besteck Buche rot für 78,90 Euro statt 109,85 Euro
. Keine Ahnung, wie lange es das geben wird.
14. Juni 2009
Fenster, es sind immer wieder die Fenster, an denen sich Probleme bei der praktischen Umsetzung des Denkmalschutzes zeigen. Doppelkastenfenster gegen solche aus Kunststoff, originale Holzstreben gegen die historisierende Kunststoffvariante á la „Streben in Aspik“. Aber auch die Frage von Fenstern, die in die Dachfläche eingebaut wurden und werden.
Wer durch das Weltkulturerbe Hufeisensiedlung in Berlin-Britz geht, sieht eine bunte Vielfalt von Fenstern. Mal Kunststoff-, mal aufgearbeitete Originalfenster. Mal in der von Bruno Taut vorgegebenen Farbgestaltung, also beispielsweise mit dem schwarzen Kontraststreifen an den rückwärtigen Gauben. Mal sind die mit Streben unterteilten Doppelflügelfester sogar durch solche mit vollflächigen Scheiben ersetzt worden. Die rückwärtigen Gaubenfenster sind - so scheint es mir - nur in Minderheit noch original. Dachflächen- und Dachausstiegsfenster finden sich an den unterschiedlichsten Stellen. Auch hier ein „mal so, mal so.“ Mal ist der Einbau mit denkmalschutzbehördlichem Segen erfolgt, mal wurden einfach Tatsachen geschaffen und gehofft, dass es schon gut geht und keine Rückbauverfügung ins Haus flattert.
mehr lesen... 29. März 2009
Auf meinem Weg zur Arbeit fahre ich regelmäßig die Oderstraße entlang, das ist die östliche Seite des Flughafens Tempelhof. Seit Dienstag dieser Woche taucht täglich dort das hier gezeigte neues Schablonen-Graffito (Stencilart) auf. Wer es nicht sofort erkennt: In dem Verbostschild wird ein Polizist gezeigt, der einen Knüppel in der Hand hält.
mehr lesen... 14. Februar 2008
Wahrscheinlich hätten spontanere und tolerantere Menschen als ich einer bin - ich denke dabei an Schöngeister wie Jens Jessen - mit einem verständnisvollen Bonmot die Situation leicht entschärft. Als ich gestern mit türkischen Heranwachsenden in der U-Bahn-Station Berlin Kleistpark aneinander geriet, die mir eine Coladose in die Hacken kickten, war mein Repertoire der Reaktionsmöglichkeiten leider nicht auf diesem Niveau. Mein unwirsch vorgebrachtes „Kommt ihr noch klar?“ wurde mit einer Gegenfrage von wenig erfrischender Spontaneität gekontert (ins Hochdeutsche transkribierter Wortlaut): „Müssen wir uns jetzt deshalb schlagen?“
mehr lesen... 27. Januar 2008
Liebe Leserinnen und Leser des Standpunkt.e-Blogs,
ich wünsche Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen einen guten Beginn, die Erfüllung aller Ihrer Wünsche und dass die guten Vorsätze lange bestehen.
mehr lesen... 24. Dezember 2007
Wer zu nächtlicher Stunde durch die TV-Programme zappt, stößt fast unweigerlich auf Sendungen, in denen das Publikum durch eigenwillige Moderationen animiert wird, teure Rufnummern anzuwählen, um einen kläglichen Eurobetrag zu gewinnen. Ein Anbieter solcher Sendungen ist offenkundig die Callactive GmbH. Bedenkt man, dass auch solche Sendeplätze von Callactive bezahlt werden müssen, erschreckt man darüber, dass es offensichtlich genügend Menschen gibt, die auf solche “Angebote” einsteigen. So etwas erschreckt mich mehr, als die PISA-Wertungen.
Über solche Sendungen kritisch zu berichten, ist fast schon journalistische Pflicht. Der Blogger Stefan Niggemeier hat das getan. Vollkommen in Rahmen des rechtlich Zulässigen. Nun ist es geschehen, dass ein Leser des Blogartikels einen beleidigenden Kommentar abgegeben hat, der von Niggemeier einige Stunden später gelöscht wurde. Damit war Callactive aber nicht zufrieden und hat vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirkt.
mehr lesen... 12. Dezember 2007
Bekanntlich gibt es Wikipedia in fast allen Sprachen dieser Welt. Von Bahasa Indonesia über Kisuaheli bis zu Dialekten, von denen selbst Reisebegeisterte noch nicht mal gehört haben. Jetzt gibt es Wikipedia auch für Freunde des Kölschen / Rheinländischen: http://ksh.wikipedia.org/wiki/Houpsigk. Wer nun glaubt, er könnte die rätselhaften Texte von BAP und anderen rheinischen Mundartgruppen übersetzen, wird allerdings enttäuscht. Kölsch wird Kölsch erklärt.
mehr lesen... 02. Dezember 2007

Seeed machen glücklich. “Dickes B” rockt die Wuhlheide und es fühlt klasse an, Berliner zu sein.
25. August 2007
Ehrlicherweise gebe ich zu, dass die nachstehenden Bilder den Trubel der Hauptreisezeit auf Rügen bewusst ausblenden. Aber wer will schon Bilder der touristischen Massen sehen, die zum Ferienende die Insel überrollen. Ich fand es jedenfalls klasse, dass nur wenige Meter abseits der großen Publikumsorte die Schönheiten der Insel wie unberührt zu erfahren waren.
Wen es in die den südlichen Teil Rügens zieht, dem kann ich das Hotel Villa Granitz wärmstens empfehlen. Das Haus wird sehr familiär und freundlich geführt. Die Stimmung entspricht eher einer edleren Pension als einem Vier-Sterne-Hotel. Wer Feng Shui mag, wird sich dort sehr wohlfühlen. Mir hat es besonders der nett angelegte künstliche Bach angetan. Am Frühstücksbuffet werden auch Vegetarier glücklich und Eisenbahnfreunde erfreuen sich am regelmäßig vorbei dampfenden Rasenden Roland.
Als typische Rügen-Andenken eignen sich klassisch die verschiedenen Sanddorn-Produkte oder die selbst gefundenen Hühnergötter (Steine mit einem natürlich entstandenem Loch drin). Fantastische Panoramabilder der Insel macht und verkauft der Fotograf Robert Denier, der in Binz eine kleine Galerie unterhält.
Eine glatte 6 hat bei mir leider das Gutshaus Strobel in Ganschwitz für die Zimmerpreise bekommen. 76 Euro für ein Doppelzimmer mit Heimwerker-Einrichtungs-Charme sind einfach nur dreist. Wer aber Landurlaub mit Kindern machen möchte, ist dort super aufgehoben.
Links
Seedorf sehr schöner Hafenort in Südrügen
Rügen-Hiddensee gute Infos zu den beiden Inseln
Baabe Infos zu meinem Lieblingsort auf dem Mönchsgut
Rügen Kompass viele gute Informationen und Tips zu Rad- und Wandertouren
Rügen Impressionen Blog mit vielen guten Bildern
Wander Blog Beitrag zu Rügen
Rügenpost alles rund um …
19. August 2007
Mehr als sechzig Jahre nach Kriegsende ist es immer noch möglich und wohl auch notwendig, an Tabus zu rühren. Der Holländer Paul Verhoeven konfrontiert in “Black Book” seine Landsleute mit filmischen Mitteln mit einem Blick auf die letzten chaotischen Kriegstage, in denen die Rollen nicht mehr klar verteilt sind: Die Deutschen sind nicht alle blindwütige kadavergehorsame Böse, die Holländer nicht alle aufrichtige freiheitsliebende Widerstandskämpfer. Es gibt in Black Book nicht die reinen Lichtgestalten, mit denen sich Kinobesucher dauerhaft identifizieren könnten. Selbst die von Carice van Houten elfengleich gespielte jüdische Sängerin Rachel Stein taugt nicht durchgängig als Verkörperung des Guten.
mehr lesen... 15. Mai 2007
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