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Ich gestehe: Das Unglaubwürdigste an der wundervollen Komödie mit Bill Murray und Andie MacDowel in “Und täglich grüßt das Murmeltier” ist der Plot als solcher. Immer wieder einen Tag aufs Neue erleben zu müssen, ist einfach bescheuert und unglaubwürdig. Aber die ganze Komik des Films fußt darauf, was ja auch bestens funktioniert. Nicht zuletzt dank der tollen schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller.
Noch vor wenigen Tagen hätte ich nicht geglaubt, mich einmal als Seelenverwandter der Filmfigur Phil Conner fühlen zu müssen. Aber der simple Kauf einer Dusche des Unternehmens Breuer hat mich eines Besseren belehrt.
mehr lesen... 24. Oktober 2007
Zuerst weiß man nicht, was mit einem geschehen ist. Der morgendliche Kaffee landet zur Hälfte auf dem Hemd, das Auge tränt wie verrückt und der Mund bewegt sich irgendwie komisch. Beim Zähneputzen sabbert man sich den Schaum auf die Kleidung und dann der Blick in den Spiegel. Alles sieht irgendwie unsymmetrisch aus. Ein Kussmund sieht grotesk schief aus, ein Lächeln zaubert einem einen Mund wie im Film “Scream” ins Gesicht. Es bleibt beim Versuch, beide Augen zu schließen, ein Auge offen stehen und man kann sehr schön kontrollieren, wie es eigentlich aussehen sollte. Das sind - der Arzt, zu dem man sich tunlichst zügig begeben sollte, wird es schnell feststellen - die Symptome einer Gesichtslähmung. Nach der Diagnose steht dann schnell die wenig erfreuliche Aussage im Raum, dass eine Gesichtslähmung wieder weggehen kann. Aber nicht muss.
mehr lesen... 08. Mai 2007
Nach verschiedenen Versuchen, bei Discountern und Drogeriemmärkten meine digitalen Bilder auf Papier abziehen zu lassen, bin ich auf den Online-Foto-Dienst Snapfish gestoßen. 20 Gratisabzüge haben mich verführt, den Service mal auszuprobieren.
Gesagt, getan. Am Freitag meldete ich mich bei Snapfish an, was unkompliziert vonstatten ging. Die Website ist klar strukturiert, einfach zu bedienen und die Benutzerführung eindeutig. Kein unnützer Schnickschnack wie nervige Flash-Animationen. Nach kurzer Zeit kam die Aktivierungsmail und ich konnte beginnen, meine Bilder hochzuladen.
mehr lesen... 21. Februar 2007
Das kann doch nicht wahr sein: Meine Büro-Lieblings-Kaffee-Pad-Maschine, die Philips Senseo, wurde in der Ausgabe 12/2006 der Stiftung Warentest nur ausreichend getestet. Grund der Abwertung war, dass “die beiden Senseo-Modelle im Test geben Nickel ins Brühwasser ab(gaben).” Das sei unnötig und könne den fertigen Kaffee belasten. Ich bin zwar kein Nickelallergiker und die zulässigen Grenzwerte werden wohl auch nicht erreicht, ich wollte aber trotzdem wissen, ob ich die Maschine gefahrlos weiternutzen kann. Auf meine Anfrage kam nach kurzer Zeit nachstehende Antwort, die mich beruhigt hat: …
mehr lesen... 22. Dezember 2006
Wer Probleme mit einem Produkt nach längerer Zeit des Gebrauchs bekommt, darf sich meistens mit Fragen auseinandersetzen, die sich um die Auslegung von Garantie oder Gewährleistung drehen. Manch Hersteller verfügt über ein ausgeklügeltes Abwehrsystems um berechtigte oder unberechtigte Kundenansprüche nicht befriedigen zu müssen.
Ganz anders das Unternehmen SALEWA. Mein oft und gern eingesetzter Rucksack Summit 36 war nach Ablösung einer Halterung des Beckengurtes nur noch eingeschränkt nutzbar. Ein Reparaturversuch mit Hausmitteln war zwecklos. Nach einem Anruf bei der Salewa-Hotline schickte ich den Rucksack mit einer kurzen Problembeschreibung ein.
Jetzt, knapp eine Woche später, halte ich einen nagelneuen Rucksack in Händen. O-Ton aus dem Salewa-Anschreiben:
“Ein Austausch Ihres Rucksackes war leider nicht möglich, der Defekt wurde durch einen Verarbeitungsfehler verursacht. Leider haben wir die Farbe orange nicht mehr in unserem Programm,. Wir haben Ihnen deshalb den Rucksack in eine andere Farbe ausgetauscht.”
Das ist Kundenservice, wie er besser nicht sein kann.
Danke, danke, danke.
31. Juli 2006
Wer auf die Einlösung von Garantie-Versprechen angewiesen ist, macht oft Bekannschaft mit den Schattenseiten von Unternehmen. Viele Firmen interessiert der Kunde ab dem getätigten Kauf eher wenig. Wer auf Kulanz angewissen ist, ist nicht selten ganz der Dumme.
Es gibt aber Ausnahmen. Ich habe gerade so eine erlebt und kann nur sagen: Hut ab. Klasse. Danke. Das war so unerwartet, dass ich es zuerst kaum glauben konnte.
Folgendes war geschehen: Meine wunderbare DAHLE-Schere hatte das entscheidende verbindungsstück, eine Schraube, verloren. Diese war auf Nimmer-wieder-sehen im Ausguss verschwunden. Die Schere war zu schade, sie deshalb wegzuwerfen, also kurz im Netz recherchiert, eine Mail an DAHLE geschrieben mit der Bitte, mir gegen Rechnung eine neue Schraube zuzusenden.
Drei Tage später die Reaktion: Ein Paket kam frei mit der Post. Absender DAHLE. Inhalt: eine nagelneue verblisterte Schere. Meine Suche nach einer Rechnung förderte nur den Lieferschein mit dem lapidaren Hinweis zu Tage: Kulanztausch.
Das ist Kundenservice, der sprachlos macht.
02. Juni 2006