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Gut, ich hätte es ahnen können. Aber das es so schlimm werden würde, war nicht zu erwarten. Als moderner Oninekäufer erwarb ich einen Schank über ebay. Als Versender kam wegen des bevorstehenden Urlaubs nur ILOXX in Frage. Prima, hatte ja auch schon mal gut geklappt. Also rasch telefonisch den Auftrag ertelt, die Daten inklusive der Mobiltelefonnummer der Verkäuferin wurden per Mail bestätigt. Schnll noch die Fehler korrigiert (die neue Lieferadresse hatte ich schon vor zwei Jahren elektronisch und telefonisch angegeben …). Soweit, so gut. Am nächsten Abend kam die Mail, man habe niemanden angetroffen. Für die Lehrfahrt müsse man (leider, leider) 17 Euro nochwas berechnen.
mehr lesen... 27. August 2009
Picasa ist eine klasse Bildverwaltung. Und kostenlos dazu. Noch besser ist, dass es viele Schnittstellen zu deutschen und internationalen Fotolaboren hat. Schließlich möchte man ja ab und an mal Bilder auf Papier vorzeigen statt erst gemütlich den Laptop zu booten. Das Bestellen aus Picasa über Snapfish war bis vor zwei Wochen auch simpel zu handhaben. Für mich als Snapfish-Nutzer kam dann die Überraschung. Rasch die zu belichtenden Bilder ausgewählt, das Bestellicon angeklickt, Snapfish-Login absolviert und dann sollte eigentlich das Hochladen beginnen. Pustekuchen! Der Hochladevorgang wird abgebrochen mit dem Hinweis, wonach “Bilder nur 4000 mal 4000 Pixel groß sein dürfen”. Aha, so eine Auflösung kriegt man mit meiner 6 Megapixel-Samsung gar nicht hin.
mehr lesen... 10. August 2009
Fenster, es sind immer wieder die Fenster, an denen sich Probleme bei der praktischen Umsetzung des Denkmalschutzes zeigen. Doppelkastenfenster gegen solche aus Kunststoff, originale Holzstreben gegen die historisierende Kunststoffvariante á la „Streben in Aspik“. Aber auch die Frage von Fenstern, die in die Dachfläche eingebaut wurden und werden.
Wer durch das Weltkulturerbe Hufeisensiedlung in Berlin-Britz geht, sieht eine bunte Vielfalt von Fenstern. Mal Kunststoff-, mal aufgearbeitete Originalfenster. Mal in der von Bruno Taut vorgegebenen Farbgestaltung, also beispielsweise mit dem schwarzen Kontraststreifen an den rückwärtigen Gauben. Mal sind die mit Streben unterteilten Doppelflügelfester sogar durch solche mit vollflächigen Scheiben ersetzt worden. Die rückwärtigen Gaubenfenster sind - so scheint es mir - nur in Minderheit noch original. Dachflächen- und Dachausstiegsfenster finden sich an den unterschiedlichsten Stellen. Auch hier ein „mal so, mal so.“ Mal ist der Einbau mit denkmalschutzbehördlichem Segen erfolgt, mal wurden einfach Tatsachen geschaffen und gehofft, dass es schon gut geht und keine Rückbauverfügung ins Haus flattert.
mehr lesen... 29. März 2009
Auch wenn sich am letzten Sonntag die Eisbären Bremerhafen ob der Höhe des Alba-Sieges gedemütigt gefühlt haben dürften, konnte auch dem eingefleischtesten Fan nicht entgehen, wo ALBA schwächelte: Die Defense agierte ab dem Zeitpunkt arg verhalten, wo der Sieg sicher war und die Eisbären nicht mehr als ein guter Trainingspartner. Aufwärmen für die Euroleague sollte anders aussehen. Eine Mannschaft, die sich auf ein - vielleicht das - Topspiel dieses Halbjahres vorbereitet, sollte einen Spieler wie Marcus Slaughter kalt stellen können. Dessen 19 Punkte belegen, dass dies nicht gelungen ist. Immerhin zeigten die ALBAtrosse, dass sie schon sehr früh in der Saison als Mannschaft agieren können. Einige Spielzüge hatten das für die Euroleague wohl erforderliche und phasenweise sogar mitreißendes Niveau. Ärgerlicherweise hatte Rashad Wright niemand gesagt, dass für die ALBA-Fans die 100 (plus X) auf der Anzeigetafel eine besondere Magie hat. Als er die letzten Sekunden einfach runterspielte, konnten es die meisten kaum fassen.
Was am Sonntag an Euphorie ausblieb, wurde im Spiel am Donnerstag gegen Lottomatica Rom nachgeholt.
mehr lesen... 24. Oktober 2008
Der Versuch, mich eine Stunde vor der Obama-Rede noch bis zur Siegessäule durchzuschlängeln, scheiterte kläglich. Schon auf halber Wegstrecke war Schluss, die Reihen der Zuschauer fest geschlossen. Dank der Fan-Meilen erprobten Organisatoren war das verschmerzbar. Es waren ausreichend Video-Wände aufgestellt. Vorn an der Goldelse war die Ami-Dichte noch größer als in meiner Nachbarschaft: Eine Gruppe von US-Wissenschaftlern, die es als nette Dreingabe zu ihrem Berliner Fachkongress empfanden, ihren nächsten Präsidenten wahlkämpfen zu sehen. Zumindest für sie war es erkennbar eine Herzenssache, George Walker Bush nicht mehr im Weißen Haus sehen zu müssen.
mehr lesen... 26. Juli 2008
Auch erfahrene und gewiefte Internetnutzer (also solche wie ich
) sind nicht sicher, fehlerhafte und in die Irre führende Angebote sofort zu erkennen. So muss man bei amazon genau hinsehen, ob die Lieferung durch amazon selbst erfolgt oder durch einen Händler, der amazon als Verkaufsplattform nutzt. Neu ist mir, dass man auch beim HotelReservationService, den ich (bisher) vorbehaltlos als grundsolide einschätzte, genauso auf die kleinen Details achten muss.
Sehr unangenehme Erfahrungen machte ich am letzten Wochenende im Holiday Inn Hafencity Hamburg.
mehr lesen... 06. Mai 2008
In Deutschland - auch in deutschen Redaktionen - ist man schnell bei der Hand mit Verbotsforderungen. Es bedarf nur des öffentlich-erregenden Anlasses, schon ist der Ruf nach der Patentlösung da. So trifft es mit schöner Regelmäßigkeit Videos bei Youtube, in denen rechtsradikale Musik („Rechtsrock“) mit rassistischen, nationalistischen oder schlicht Menschen verachtenden Bildern unterlegt ist. Was die Hauptsache dieser Videos ist, ist dabei nicht immer eindeutig: Die rechtsradikalen Texte oder die Bilder. Egal. Vor dem Urteil sollte jedenfalls der eigene Eindruck stehen.
mehr lesen... 15. März 2008
Ich gestehe: Das Unglaubwürdigste an der wundervollen Komödie mit Bill Murray und Andie MacDowel in “Und täglich grüßt das Murmeltier” ist der Plot als solcher. Immer wieder einen Tag aufs Neue erleben zu müssen, ist einfach bescheuert und unglaubwürdig. Aber die ganze Komik des Films fußt darauf, was ja auch bestens funktioniert. Nicht zuletzt dank der tollen schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller.
Noch vor wenigen Tagen hätte ich nicht geglaubt, mich einmal als Seelenverwandter der Filmfigur Phil Conner fühlen zu müssen. Aber der simple Kauf einer Dusche des Unternehmens Breuer hat mich eines Besseren belehrt.
mehr lesen... 24. Oktober 2007
Der Tag begann mit einer weiteren Meldung zur Andauer der Verletzungsserie bei den Albatrossen: Jo Herber ist auch am Kreuzband verletzt und wird wohl sechs Monate ausfallen. Damit dürfte er für diese Saison fast komplett ausfallen.
Und dann noch heute das Spiel gegen den Aufsteiger aus Göttingen, der mit seiner durchgängigen aggressiven Manndeckung zu entnerven weiß. Nun ja, “Terror-Basketball”, wie der Tagesspiegel dieser Strategie nannte, gab es für die 6.300 Zuschauer in der Halle nicht zu sehen. Wohl aber eine Begegnung, in der sich Alba als tolle Mannschaft präsentierte, die extrem früh in der Saison ein excellentes Teamplay realisiert.
mehr lesen... 16. Oktober 2007
Das gestrige erste Heimspiel gegen die Gießen 46ers macht Lust auf mehr. Über den hohen und verdienten Sieg (38 Punkte vorn! Yes!) kann man sich freuen, wichtiger ist aber der Eindruck, dass sehr früh in der Saison eine Mannschaft auf dem Spielfeld steht, die durch den neuen Trainer Pavicevic zu Harmonie und Geschlossenheit getrieben wird. Und sich vor allem auch treiben lässt. Es war ganz bezeichnend, dass der scheinbare “Verlegenheits”-Point-Guard Bobby Brown in der zweiten Spielhälfte bei klarer Führung immer wieder kurzen Blickkontakt mit Pavicevic suchte, bevor er zum Korb lostrabte.
Vielleicht erweist sich dieser unglaublich elegante Spieler als echter Glücksgriff unter den vielen neuen Spielern. Gleiches gilt für Dijon Thompson. Himmel, hat der Mann einen Zug zum Korb. 22 Punkte sind eine klare Ansage.
mehr lesen... 11. Oktober 2007
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