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Gutes Design besticht ddurch, dass der Grundgedanke so einfach ist, das man glaubt, darauf genauso gut selber hätte kommen könnnen.Mir ging es jedenfalls so mit dem KiddySitt von Minui, einem höchst simplen Kindersitz, der aus jedem normalen Stuhl einen Kindersitz macht. Wer sich mal im Babyladen unter all den Scheußlichkeiten von Plastik bis Odber-Öko-gelaugt- geölt-gewachst umgeschaut hat, wird meine Begeisterung teilen.
Wer nicht beim Hersteller für teuer Geld kaufen will, wendet sich vertrauensvoll an amazon und kauft dort beispielsweise den HandySitt in Buche schwarz
. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, kauft das Modell in Edelstahl gebürstet. Toll anzuschauen, funktioniert aber auch nicht anders.
Besonders attraktiv ist aktuell das Aktionspaket Kindersitz + Kissen + Besteck Buche rot für 78,90 Euro statt 109,85 Euro
. Keine Ahnung, wie lange es das geben wird.
14. Juni 2009
Wahrscheinlich hätten spontanere und tolerantere Menschen als ich einer bin - ich denke dabei an Schöngeister wie Jens Jessen - mit einem verständnisvollen Bonmot die Situation leicht entschärft. Als ich gestern mit türkischen Heranwachsenden in der U-Bahn-Station Berlin Kleistpark aneinander geriet, die mir eine Coladose in die Hacken kickten, war mein Repertoire der Reaktionsmöglichkeiten leider nicht auf diesem Niveau. Mein unwirsch vorgebrachtes „Kommt ihr noch klar?“ wurde mit einer Gegenfrage von wenig erfrischender Spontaneität gekontert (ins Hochdeutsche transkribierter Wortlaut): „Müssen wir uns jetzt deshalb schlagen?“
mehr lesen... 27. Januar 2008
Wer zu nächtlicher Stunde durch die TV-Programme zappt, stößt fast unweigerlich auf Sendungen, in denen das Publikum durch eigenwillige Moderationen animiert wird, teure Rufnummern anzuwählen, um einen kläglichen Eurobetrag zu gewinnen. Ein Anbieter solcher Sendungen ist offenkundig die Callactive GmbH. Bedenkt man, dass auch solche Sendeplätze von Callactive bezahlt werden müssen, erschreckt man darüber, dass es offensichtlich genügend Menschen gibt, die auf solche “Angebote” einsteigen. So etwas erschreckt mich mehr, als die PISA-Wertungen.
Über solche Sendungen kritisch zu berichten, ist fast schon journalistische Pflicht. Der Blogger Stefan Niggemeier hat das getan. Vollkommen in Rahmen des rechtlich Zulässigen. Nun ist es geschehen, dass ein Leser des Blogartikels einen beleidigenden Kommentar abgegeben hat, der von Niggemeier einige Stunden später gelöscht wurde. Damit war Callactive aber nicht zufrieden und hat vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirkt.
mehr lesen... 12. Dezember 2007
Zum Blogger wurde ich eher zufällig. Auslöser waren vor einem Jahr die mir unerträglichen Protestkundgebungen islamistischer Kreise in Berlin anlässlich der Karikaturen der dänischen Jyllands Posten. So widerlich mir die zornigen und geifernden Islamisten waren, so erbärmlich fand ich, wie wenige Menschen sich vor der dänischen Botschaft einfanden, um für das Recht der Meinungsfreiheit eintraten. Damals habe ich dieses Blog aufgesetzt (technisch überraschend einfach) und schrieb meinen ersten Artikel über das Thema Karikaturenstreit. Das Blog ergänzt meine persönliche Website, die ich seit fast zehn Jahren betreibe.
mehr lesen... 28. Januar 2007