Posts gespeichert unter 'Alba Berlin'
Auch wenn sich am letzten Sonntag die Eisbären Bremerhafen ob der Höhe des Alba-Sieges gedemütigt gefühlt haben dürften, konnte auch dem eingefleischtesten Fan nicht entgehen, wo ALBA schwächelte: Die Defense agierte ab dem Zeitpunkt arg verhalten, wo der Sieg sicher war und die Eisbären nicht mehr als ein guter Trainingspartner. Aufwärmen für die Euroleague sollte anders aussehen. Eine Mannschaft, die sich auf ein - vielleicht das - Topspiel dieses Halbjahres vorbereitet, sollte einen Spieler wie Marcus Slaughter kalt stellen können. Dessen 19 Punkte belegen, dass dies nicht gelungen ist. Immerhin zeigten die ALBAtrosse, dass sie schon sehr früh in der Saison als Mannschaft agieren können. Einige Spielzüge hatten das für die Euroleague wohl erforderliche und phasenweise sogar mitreißendes Niveau. Ärgerlicherweise hatte Rashad Wright niemand gesagt, dass für die ALBA-Fans die 100 (plus X) auf der Anzeigetafel eine besondere Magie hat. Als er die letzten Sekunden einfach runterspielte, konnten es die meisten kaum fassen.
Was am Sonntag an Euphorie ausblieb, wurde im Spiel am Donnerstag gegen Lottomatica Rom nachgeholt.
mehr lesen... 24. Oktober 2008
Der Tag begann mit einer weiteren Meldung zur Andauer der Verletzungsserie bei den Albatrossen: Jo Herber ist auch am Kreuzband verletzt und wird wohl sechs Monate ausfallen. Damit dürfte er für diese Saison fast komplett ausfallen.
Und dann noch heute das Spiel gegen den Aufsteiger aus Göttingen, der mit seiner durchgängigen aggressiven Manndeckung zu entnerven weiß. Nun ja, “Terror-Basketball”, wie der Tagesspiegel dieser Strategie nannte, gab es für die 6.300 Zuschauer in der Halle nicht zu sehen. Wohl aber eine Begegnung, in der sich Alba als tolle Mannschaft präsentierte, die extrem früh in der Saison ein excellentes Teamplay realisiert.
mehr lesen... 16. Oktober 2007
Das gestrige erste Heimspiel gegen die Gießen 46ers macht Lust auf mehr. Über den hohen und verdienten Sieg (38 Punkte vorn! Yes!) kann man sich freuen, wichtiger ist aber der Eindruck, dass sehr früh in der Saison eine Mannschaft auf dem Spielfeld steht, die durch den neuen Trainer Pavicevic zu Harmonie und Geschlossenheit getrieben wird. Und sich vor allem auch treiben lässt. Es war ganz bezeichnend, dass der scheinbare “Verlegenheits”-Point-Guard Bobby Brown in der zweiten Spielhälfte bei klarer Führung immer wieder kurzen Blickkontakt mit Pavicevic suchte, bevor er zum Korb lostrabte.
Vielleicht erweist sich dieser unglaublich elegante Spieler als echter Glücksgriff unter den vielen neuen Spielern. Gleiches gilt für Dijon Thompson. Himmel, hat der Mann einen Zug zum Korb. 22 Punkte sind eine klare Ansage.
mehr lesen... 11. Oktober 2007