Arbeit, Leben und ...
Es ist schon verblüffend, dass die Frage "Was machst du?" in der Regel mit Auskünften über den beruflichen Status und eine mehr oder minder ausschweifende Schilderung des Tätigkeitsfeldes beantwortet wird. Und nicht mit Aussagen über Familie, Hobbies, Gemütsverfassungen. Eben über all die Dinge, die nicht dem Geldverdienen dienen, für deren unbelastete Gestaltung Geld sehr förderlich ist.
In meiner Rubrik "Arbeit" veröffentliche ich ein paar Texe und Bilder von Arbeiten, an denen ich mitgewirkt habe oder die von mir stammen. Es versteht sich von selbst, dass hier keine sensiblen Dokumente zugänglich gemacht werden. Dies gilt besonders für die Bereiche Bundestag und Bundesministerien.
Ausgangspunkt dieser Seiten war die Überlegung, meine Examensarbeit zu veröffentlichen. Das Thema, eine Untersuchung der Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Gesetzliche Krankenversicherung, ist heute noch aktuell. Vieles von dem, was 1992 nur prognostiziert werden konnte, ist jetzt Realität. Der Handlungsdruck, die soziale Sicherung neu zu ordnen, ist inzwischen ungleich größer geworden. Vielleicht bieten meine studentischen Überlegungen dem einen oder anderen Anlass, seine Ansichten über die heiß diskutierten Sozialreformen zu überdenken.
Das zweite größere Dokument, ein Eckpunktepapier für eine Gesundheitsreform aus Patientensicht, entstand während meiner Zeit beim Behindertenbeauftragten der Bundesregierung in einer ausnehmend guten Zusammenarbeit mit Verbänden der Patientenseite. Auch wenn die Reformvorschläge - wie erwartet - nicht unmittelbare Auswirkungen auf den Reformprozess des Jahres 2003 hatten, veranschaulicht das Dokument einen wichtigen Schritt von Patientinnen und Patienten zu mehr Souveränität und Anspruch auf Mitsprache.
Warum also diese Seiten? Letztlich haben die Arbeiten an diesen Texten meine Grundüberzeugungen geprägt, in manchen Punkten grundlegend verändert. Warum also für mich behalten?
last modified: 27. Dezember 2006

