Seit 1987 befasse ich mich mit Computern und seitdem wechsle zwischen Faszination und Abscheu hin und her. Eines von Murphy’s Gesetzen lautet: „Der Computer macht Arbeit für Sie, die sie vorher nicht hatten.“ Dieser Satz enthält leider viel Wahrheit. Würden Computer primär dazu eingesetzt, um immer wiederkehrende Arbeiten effektiver zu erledigen, hätten die Anbieter von hochgerüsteten Multi-Media-Maschinen wohl arge Absatzprobleme.
Die Computerbranche hat es aber geschafft, ihren Kunden die Überzeugung einzubläuen, dass nur der neueste Computer wirklich all’ das tut, was man von ihm erwartet. Wenn es nur darum ginge, ein paar Briefe zu schreiben und ansprechend zu gestalten, würde es mein alter Atari Mega ST (lange verkauft) mit einem der Mega-Hertz-Protze von den Lebensmitteldiscountern aufnehmen können.
Aber Multi-Media und Internet haben mittlerweile viele Haushalte erreicht, und der Computer ist eben nicht mehr nur Arbeitsgerät, sondern auch Spielzeug und Hobby geworden. Die Vielzahl von Zeitschriftentiteln zeigt einen ungekannten Masochismus weiter Bevölkerungsteile, die willig jede Neuigkeit, jedes Update und jede kostenlose Vollversion auf dem Heim-PC installieren und dann ... . Dann kommt die große Stunde der Experten, der Kenner, der hilfsbereiten Nachbarn und (bitter genug) der eigenen pubertierenden Kinder, die sich mit wissender Miene in die versteckten Abgründe des Systems begeben und das Gerät wieder flott machen.
Da ich mich selber auch ein klein wenig zu dieser Spezies rechne, habe ich auf diesen Seiten ein paar Programme und Tipps zusammengetragen, die mir sehr gut gefallen haben, und die ich teilweise seit Jahren benutze. Sehr probierfreudige Programmsammler verweise ich auf die PC-Magazine mit den aufgeklebten CDs. Diese bieten für mein Verständnis sehr viel unnützes Zeug und bewusste Irreführungen gutgläubiger Zeitgenossen, die mit Uralt-Vollversionen zum Kauf bewegt werden sollen.
Aktueller Tip zur "Austreibung" von Spionageprogrammen und anderen Schad-Programmen:

